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FADO IN GIESING

30./31. Januar & 01. Februar 2020


© Niklas Groschup


© Manuel Marçal


© Matilde Cid


Lissaboner Lebensart ins Münchnerische übersetzt. Fado ist seit 2011 immaterielles Weltkulturerbe und wird von portugiesischen MusikerInnen in allen Winkeln des Erdballs präsentiert. Die großen Konzerthäuser sind gefragt, aber die ursprünglichen Orte dieser Musik wie Kneipen, Restaurants und Nachtclubs werden meist nur in Portugal bespielt. 

 

Bei Fado in Giesing werden zwei SängerInnen aus Lissabon an drei Abenden das urige Kneipengefühl dieser Musik dem Münchner Publikum näherbringen. Charakteristisch sind mehrere kurze Sets. Dazwischen ist Zeit für Geselligkeit und Alltagsgespräche. Der Gesang wird abwechselnd von Matilde Cid und Manuel Marçal vorgetragen und an der klassischen und portugiesischen Gitarre von Henrique de Miranda Rebouças und Luís Maria Hölzl begleitet.

 

Termine:

Donnerstag, 30.01. um 20 Uhr im RiffRaff, , Tegernseer Landstraße 96

Freitag, 31.01. um 16 Uhr Zum Tony, Schönstr. 21 und 18 Uhr im Kastaniengarten, Martin-Luther-Str. 11

Samstag, 01.02. um 21 Uhr im Ambar Bistro, Tegernseer Landstraße 25

 

Eintritt frei

 

Matilde Cid stammt aus einer Musikerfamilie und kam über ihre Mutter zum Fado. Sie sang in der berühmten „Casa das Mariquinhas“, stand mit  João Braga auf der Bühne und nahm am Fado Festival der Caixa Alfama (von 2014-2017) teil.

 

Manuel Marçal ist Fadosänger und will mit der von ihm gegründeten Organisation Fatum den Touristen in Lissabon den wahren Fado zeigen, fernab der typischen Touristenmeilen und Restaurants. Er war künstlerischer Leiter von zwei Fadohäusern und produzierte in London das Musical Once in Fado.

 

Luís Maria Hölzl erhielt an der Hochschule für Musik in Würzburg seine Ausbildung zum Diplomgitarristen (2012 Meisterklasse). Er ist Gründer und Mitglied von Fado Sul und dem Trio Fado (Berlin). Seit 2008 ist er Teil des Projektes Fado Errático von Stefano Gervasoni mit der fadista Cristina Branco. In der Bayerisch-brasilianischen Band Bavaschôro mixt er seine bayerischen und lusofonen Wurzeln ebenso wie portugiesische Gitarre/Cavaquinho und Violine. www.luismariahoelzl.de

 

Henrique Rebouças  (Salvador de Bahia, Brasilien) studierte Klassische Gitarre an der Universidade Federal von Bahia. Durch ein Stipendium des DAAD beendete er sein Meisterklassestudium an der Musikhochschule in Augsburg und machte 2014 einen Master of Arts im Mozarteum (Salzburg). Aktuell spielt er u.a. bei Bavaschôro, dem Márcio Schuster Trio, Fado SulNjamy Sitson, Thomas Etschmann, Vatapá. Neben den Standardwerken für Gitarre Solo, befasst er sich vor allem mit der traditionellen Musik Brasiliens.

 

Eine Veranstaltung von Lusofonia e.V., mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferat der Landeshauptstadt München