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	<title>Archiv &#8211; Lusofonia München</title>
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	<title>Archiv &#8211; Lusofonia München</title>
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		<title>Festival de Chôro München</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/archiv/festival-de-choro-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 06:38:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/?post_type=archivbeitrag&#038;p=3042</guid>

					<description><![CDATA[Die Münchner Band Bavaschôro kuratiert im Januar 2022 das erste Festival de Chôro München im Kulturzentrum LUISE. Auf dem Programm stehen eine Roda de Choro, brasilianisches Essen, ein Vortrag und zwei Workshops. Es spielen die Bands Choro de Rua und Bavaschôro. Die Choromusik glänzt damit endlich auch in München.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Choro gilt als älterer Bruder des Samba, und im Januar 2022 widmet sich ihm ein ganzes Festival. Die Münchner Band <strong>Bavaschôro</strong> kuratiert das erste <strong>Festival de Chôro Munique</strong> im Kulturzentrum LUISE. Es werden verschiedene Konzerte stattfinden, dazu eine sogenannte <em>Roda de Choro </em>(Jam Session), brasilianisches Essen und Workshops.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Programm:</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Freitag, 21. Januar 2022, 20:00h</p>



<h4 class="wp-block-heading">Konzert Bavaschôro</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Brasilianischer Choro mit bayerischem Touch. Die Münchner Band, bestehend aus den fünf Jungs <strong>Henrique de Miranda Rebouças</strong> (Gitarre), <strong>Marcio Schuster</strong> (Saxophon und Komposition), den Brüdern <strong>Ludwig</strong> (Percussion, Horn und Tuba) und <strong>Xaver Himpsl</strong> (Flügelhorn) und <strong>Luís Maria Hölzl</strong> (portugiesische Gitarre), begeistert sowohl mit Eigenkompositionen als auch mit traditionellen Choros, von Pixinguinha und anderen brasilianischen Komponisten. Mit Bavaschôro kehrt diese Musikform nach Europa zurück, gewürzt mit originellen Arrangements und bayerischen Klängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Website Bavaschôro <a href="https://www.bavaschoro.de/">https://www.bavaschoro.de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintritt 18€/14,40€</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag 22. Januar 2022, 10-14:00h</p>



<h4 class="wp-block-heading">Pandeiro &#8211; Workshop mit João Araújo</h4>



<p class="wp-block-paragraph">João Araújo ist ein brasilianischer Komponist, Dichter, Percussionist und Plattenproduzent. Er wurde in Recife geboren, einer Stadt mit Einflüssen von europäischen, afrikanischen und indigenen Völkern des amerikanischen Kontinents. Diese Einflüsse haben die eklektischen Ausdrücke in seiner Arbeit geprägt. Er kommt aus einem multidisziplinären akademischen Hintergrund, mit einem Master-Abschluss in Physik und einem anderen in Gegenwartsliteratur. Während seiner Karriere schrieb er Essays über brasilianische Kultur, wissenschaftliche Artikel&nbsp;und&nbsp;vielfältige Literatur zum pandeiro (Schlaginstrument).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Website João Araújo <a href="https://poetajoao.com/">https://poetajoao.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintritt 10€</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag, 22. Januar 2022, 17h</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vortrag über die <em>escola portátil de musica</em>, Rio de Janeiro (EPM), von Abdallah Harati</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abdallah Harati</strong> ist Musiker, Produzent und Business Stratege. Er wuchs im Bundesstaat São Paulo in einer musikalischen Familie auf und spielte Flöte, Klavier und schließlich Gitarre. Er war selbst Mitglied und Schüler der Choro-Schule <em>escola portátil de musica</em>, wo er mit Luciana Rabello, Maurício Carrilho, Pedro Amorim, Álvaro Carrilho und Celsinho Silva zusammenarbeitete. Er studierte außerdem am Berklee College of Music in Boston und in Granada in der Schule Carmen de Las Cuevas. Seit Anfang der Pandemie 2020 hat Abdallah 12 Singles und eine EP herausgebracht und auf diversen digitalen Plattformen vermarktet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintritt frei, bitte Onlineticket erwerben</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag, 22. Januar 2022, 20h</p>



<h4 class="wp-block-heading">Konzert Choro de Rua</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Duo Choro de Rua besteht aus der italienischen Flötistin <strong>Barbara Piperno</strong> und dem brasilianischen 7-saitigen Gitarristen und Mandolinisten <strong>Marco Ruviaro</strong>. Das Projekt wurde 2012 aus dem Wunsch heraus geboren, den Choro in Italien und Europa zu verbreiten und somit allen die Möglichkeit zu geben diese anspruchsvolle Instrumentalmusik zu genießen. Choro de Rua leistet eine einzigartige Arbeit, weil sie mit ihrer unkonventionellen Form der Musikverbreitung die Menschen auf den Straßen Italiens mit dieser Musik anspricht. Dank dieser Auftrittsform hatte Choro de Rua eine intensive Auseinandersetzung mit einer vielfältigen Zuhörerschaft. Die erste CD „Aeroplanando“ (2013) wurde in drei Auflagen herausgebracht und das Programm in über 30 Ländern gespielt.<br>Die zuletzt erschienene CD „Santo Bálsamo“ (2020) wurde ebenso gut angenommen und hat das gleiche Ziel wie die Produktionen vorher, nämlich ein breites, buntes Publikum zu erreichen. Diesmal mit zeitgenössischen Choros, die zeigen, dass diese Musikform bunt in Klangfarben und Einflüssen ist und sich immer wieder weiterentwickelt.<br>Website Choro de Rua <a href="http://www.choroderua.com/">http://www.choroderua.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tickets 15€/12€</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonntag, 23. Januar 2022, 10–14h</p>



<h4 class="wp-block-heading">Workshop: Pandeiro bauen </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit<strong> Souvenir Destell</strong>. Der Capoeirista Souvenir der Gruppe Capoeira de Ouro Regensburg baut mit Kindern ab 5 Jahren<strong> </strong>(max 1 Erwachsener pro Kind)<strong> </strong>das typische Percussions-Instrument des Choro. Es entsteht ein spielbares Instrument. Die Teilnehmer*innen sind an allen Schritten beteiligt, vom Basis-Rahmen bis zur äußeren Verzierung der Rahmentrommel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintritt frei, bitte Onlineticket erwerben</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonntag, 23. Januar 2022, 14h</p>



<h4 class="wp-block-heading">Roda de Chôro</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Jam Session für die Choro-Musik. Mit allen Musiker*innen des Festivals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eintritt frei, bitte Onlineticket erwerben</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie geht es der brasilianischen Literatur? Onlinegespräch mit Rogério Pereira, Michael Kegler und Luísa Costa Hölzl</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/archiv/wie-geht-es-der-brasilianischen-literatur-onlinegespraech-mit-rogerio-pereira-michael-kegler-und-luisa-costa-hoelzl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2021 10:37:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/wordpress-2020/?post_type=termin&#038;p=1548</guid>

					<description><![CDATA[Nach der harten Zeit der Kontaktbeschränkungen, des Abstands, ohne Veranstaltungen und Reisen wollen wir in einer kleinen Reihe von Onlinegesprächen herausfinden, wo die lusofonen Literaturen und Kulturen stehen. 
Den Anfang macht die brasilianische Literatur: Über neue Bücher und Schriftsteller:innen aus Brasilien und die Lage des brasilianischen Literaturbetriebs sprechen der Übersetzer und Literaturvermittler Michael Kegler und die Literaturdozentin und Herausgeberin Luísa Costa Hölzl mit dem Journalisten, Autor und Herausgeber der bedeutenden brasilianischen Literaturzeitschrift Rascunho, Rogério Peireira.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als eineinhalb Jahre Pandemie, in der die Welt den Atem angehalten hat, sind vergangen. Die Kontaktbeschränkungen haben Kultur im öffentlichen Raum unmöglich gemacht, Lesungen sind ausgefallen oder wurden verschoben. Doch nach und nach können wir wieder aufatmen, endlich. Aber gilt das auch für Brasilien und seine vielfältige Literatur? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen herausfinden, wo der brasilianische Literaturbetrieb steht, wie es den Autor:innen geht, ob sie und ihr Schaffen, ihre Werke heil aus der Krise herausgekommen sind. Haben sie sich zurückgezogen und geschrieben, vielleicht so viel wie noch nie? Wer ist verstummt, wer doppelt so laut wie zuvor? Gibt es neue literarische Trends, neue junge Stimmen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über neue Bücher und Schriftsteller:innen aus Brasilien und die Lage des brasilianischen Literaturbetriebs sprechen der Übersetzer und Literaturvermittler <strong>Michael Kegler</strong> und die Literaturdozentin und Herausgeberin <strong>Luísa Costa Hölzl</strong> mit dem Journalisten, Autor und Herausgeber der bedeutenden brasilianischen Literaturzeitschrift <em>Rascunho</em>, <strong>Rogério Pereira</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rogério Pereira</strong>, geb. 1973 in Galvão (Santa Catarina, Brasilien), ist Journalist, Herausgeber und Autor. 2000 lancierte er in Curitiba die Zeitschrift <em>Rascunho</em> (<a href="https://rascunho.com.br/">https://rascunho.com.br/</a>)&nbsp; – eine der wenigen Zeitschriften über Literatur in Brasilien. Er koordiniert außerdem die literarische Bühne Paiol Literário (<a href="https://paiolliterario.com.br/">https://paiolliterario.com.br/</a>). Von 2011 bis 2019 war er der Leiter der Öffentlichen Bibliothek von Paraná. Er hat den Roman <em>Na escuridão, amanhã</em> (2013) sowie zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Michael Kegler</strong>, geb. 1967 in Gießen, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Liberia und Brasilien. Seit den Neunzigerjahren übersetzt er Literatur aus dem lusofonen Sprachraum.2014 erhielt er den Straelener Übersetzerpreis und 2016, gemeinsam mit dem von ihm übersetzten Autor Luiz Ruffato, den Hermann Hesse-Preis der Stadt Calw.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luísa Costa Hölzl, </strong>geboren 1956 in Lissabon, lebt in München, wo sie sich für die Förderung der lusofonen Kulturen und Literaturen engagiert. Herausgeberin von literarischen Anthologien, Publizistin und Dozentin für Portugieisch.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flavia Coelho: DNA-Tour 2021</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/archiv/verschoben-dna-tour-konzert-mit-der-brasilianerin-flavia-coelho/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 18:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lusofonia-muenchen.de/wordpress-2020/archiv/verschoben-dna-tour-konzert-mit-der-brasilianerin-flavia-coelho/</guid>

					<description><![CDATA[Baile Funk gepaart mit der Musik der Karibik, die Cumbia wird neu erfunden, HipHop trifft Reggae und auch der Pop kommt nicht zu kurz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Explosion aus Energie und Lebenslust, eine starke Stimme und beeindruckende Bühnenshow – und natürlich eine heiße musikalische Mischung. „DNA“ heißt das vierte Album von <strong>Flavia Coelho</strong>, der Künstlerin aus den Favelas von Rio mit Wahlheimat Paris. Dementsprechend glänzt ihre Musik durch Hybridität: Baile Funk gepaart mit der Musik der Karibik, die Cumbia wird neu erfunden, HipHop trifft Reggae und auch der Pop kommt dabei nicht zu kurz. Gemeinsam mit ihrer Band fährt sie eine Groove- und Charme-Offensive, die sich gewaschen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://youtu.be/jpwYBFTGNyI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a> Flavia Coelho &#8211; DNA<br>www.flaviacoelhomusic.com</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Matulai, der Südwind – Onlinegespräch und Lesung mit José Eduardo Agualusa und Michael Kegler, Musik von Dandara Modesto</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/archiv/matulai-der-suedwind-onlinegespraech-und-lesung-mit-jose-eduardo-agualusa-und-michael-kegler-musik-von-dandara-modesto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 08:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/wordpress-2020/?post_type=termin&#038;p=1507</guid>

					<description><![CDATA[„Das Wort erschafft die Wirklichkeit. Wer eine Geschichte erfindet, erfindet eine Welt. Es gibt keine wahre Fiktion, da uns jede Fiktion eine Wirklichkeit auferlegt.”
Onlinegespräch und Lesung mit José Eduardo Agualusa und Michael Kegler, Musik von Dandara Modesto]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Das Wort erschafft die Wirklichkeit. Wer eine Geschichte erfindet, erfindet eine Welt. Es gibt keine wahre Fiktion, da uns jede Fiktion eine Wirklichkeit auferlegt.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Worte des angolanischen Schriftstellers <strong>José Eduardo Agualusa </strong>beschreiben auch seine eigene Gabe, Geschichten zu erfinden und mit diesen neue Wirklichkeiten zu erschaffen. Wer sich davon überzeugen möchte, kann dies in einer virtuellen Begegnung mit José Eduardo Agualusa tun. In einem Onlinegespräch mit seinem Übersetzer <strong>Michael Kegler </strong>unterhalten sich die beiden über Inseln, Winde und Meere, über &#8222;die Lebenden und die Anderen&#8220; (Titel seines jüngsten Romans). Zudem bekommen wir eine von Agualusas aktuellen Kolumnen zu hören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor wird von seinem Schreiben berichten, von Fiktionen und Wirklichkeiten, vom Schaffen und vom Alltag, von Erlebnissen und Träumen. Das lebendige Gespräch ist offen für die aktive Teilnahme all derer, die das möchten, und bringt uns so der Literatur, ihren Themen und ihrer Rolle für und zwischen uns ein Stück näher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesung und Gespräch: <strong>José Eduardo Agualusa</strong> und <strong>Michael Kegler</strong><br>Musikalische Begleitung: <strong>Dandara Modesto</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>José Eduardo Agualusa</strong>, 1960 in Huambo/Angola geboren, studierte Agrarwissenschaft und Forstwirtschaft in Lissabon. Seine Gedichte, Erzählungen und Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.&nbsp;<em>Eine allgemeine Theorie des Vergessens</em>&nbsp;stand auf der Shortlist des Man Booker International Prize 2016. In seinem jüngsten, bisher noch nicht auf Deutsch erschienenen Roman, “Os vivos e os outros” (2020), stranden einige Autoren unfreiwillig auf einer Insel, die sie wegen eines Unwetters nicht verlassen können. Agualusa lebt als Schriftsteller und Journalist zurzeit in Mosambik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Michael Kegler</strong>, geb. 1976 in Gießen, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Liberia und Brasilien. Seit den 90er Jahren übersetzt er Literatur aus dem lusofonen Sprachraum.2014 erhielt er den Straelener Übersetzerpreis und 2016, gemeinsam mit dem von ihm übersetzten Luiz Ruffato, den Hermann Hesse-Preis der Stadt Calw. Er übersetzte auch die drei zuletzt auf Deutsch erschienenen Romane von Agualusa. 2021 erscheinen viele Übersetzung großer portugiesischer Autor*innen aus seiner Feder, so u.a. von Sophia de Mello Breyner Andresen, Al Berto und Ana Luísa Amaral.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dandara Modesto</strong>, Sängerin und Musikerin, geb. 1990 in São Paulo, lebt heute in Zürich. Mit ihrem charismatischen Gesang verarbeitet sie verschiedene künstlerische Ausdrucksweisen, von der Musik über Poesie und Performance bis hin zu den bildenden Künsten. Ihr zeitgenössischer, ein “anderes” Brasilien repräsentierender Stil hat seine Wurzeln in der Música Popular Brasileira, steht in der Tradition des brasilianischen Liedguts und der beliebten afrobrasilianischen Rhythmen und bedient sich mit einem Augenzwinkern bei Jazz und Groove.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Dicke – Online-Lesung mit Isabela Figueiredo</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/archiv/die-dicke-online-lesung-mit-isabela-figueiredo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 11:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/wordpress-2020/?post_type=termin&#038;p=1425</guid>

					<description><![CDATA[In ihrem zweiten, mit mehreren Preisen ausgezeichneten Roman Die Dicke erzählt die portugiesische Schriftstellerin Isabela Figueiredo eindringlich und schonungslos aus dem Leben einer Frau, die als Kind aus Mosambik nach Portugal kommt und dort unter der Erfahrung von Zurückweisung und Verlassenheit erwachsen wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Roman <em>Die Dicke</em> erzählt die portugiesische Schriftstellerin <strong>Isabela Figueiredo</strong> eindringlich und schonungslos aus dem Leben einer Frau, die als Kind aus Mosambik nach Portugal kommt und dort unter der Erfahrung von Zurückweisung und Verlassenheit erwachsen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maria Luísa geht durch die elterliche Wohnung in Almada, am Südufer des Tejo, gegenüber von Lissabon. Viele Jahre hat sie dort mit ihren Eltern gewohnt, nun sind beide tot. Auf ihrem Rundgang rufen das Mobiliar und der Nippes Erinnerungen hervor. So entwickelt sich in großen Bögen ihre Lebensgeschichte: ihre Ankunft als 12jährige in einem ihr fremden Portugal, die Zeiten bei Oma und Tanten in der Provinz, das Internat, das Studium in der Hauptstadt, die ersten Romanzen und schließlich die große Leidenschaft und Liebe für den jüngeren Studienkollegen David. Als auch die Eltern aus Mosambik zurückkehren, teilt sie den schwierigen Alltag mit ihnen, mitunter erhellt von glücklichen und unbeschwerten Momente einer verschworenen Gemeinschaft. Und immer wieder der Kampf mit dem eigenen übergewichtigen Körper, ihr „ungezähmtes Monster“, das sie später durch eine Magenverkleinerung bezwingen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zimmer als Resonanzräume von Maria Luísas Leben mit all seinen Abgründen und Illusionen lassen auch das Bild eines Landes entstehen, das sich teils mühsam, teils unbeschwert aus Jahrzehnten von Diktatur, Kolonialismus und einengender konservativer Moralvorstellungen befreit und, wie die Protagonistin, nach Stabilität und Glück ersehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Journalistin und Schriftstellerin <strong>Isabela Figueiredo</strong> wurde 1963 in Lourenço Marques, dem heutigen Maputo, in Mosambik geboren und 1975 nach der Nelkenrevolution in Portugal und der Unabhängigkeit Mosambiks zu Verwandten zurück ins Landesinnere Portugals geschickt. In ihrem autobiografischen Bericht, <em>Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit </em>(auf Portugiesisch 2009 erschienen; auf Deutsch übersetzt von Markus Sahr, 2019, Weidle Verlag), setzte Isabela Figueiredo sich sehr persönlich und kritisch mit dem portugiesischen Kolonialismus in Mosambik auseinander. Ihr Roman, <em>Die Dicke</em>, ist 2021 auf Deutsch bei Weidle Verlag erschienen, in der Übersetzung von <strong>Marianne Gareis</strong>. Auf ihrem Blog und auf Facebook publiziert Isabela Figueiredo regelmäßig Kurzprosa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Online-Lesung und Gespräch mit der Autorin auf Portugiesisch und Deutsch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderation und Übersetzung: <strong>Luísa Costa Hölzl</strong> und <strong>Wanda Jakob</strong>; Lesung auf Deutsch: <strong>Marianne Gareis</strong></p>
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