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	<title>Adelbert von Chamisso &#8211; Lusofonia München</title>
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		<title>Vom fremden Blick auf Brasilien bis zur aktuellen Poesie – ein Spaziergang durch die brasilianische Literatur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 12:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildende Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Generalkonsulat von Brasilien in München lädt ein zu einem fröhlichen Spaziergang durch die brasilianische Literatur. Mehrere Veröffentlichungen werden an diesem Abend erstmals präsentiert. Sie widmen sich großen Autoren Brasiliens wie Machado de Assis und João Guimarães Rosa, blicken zurück auf die deutschsprachigen Reisenden im Brasilien des 19. Jahrhunderts und entführen uns mit einem großen Sprung ins Heute in die Wortwelt der zeitgenössischen Lyrik von Leonardo Tonus. Caiana Duo begleiten den Abend musikalisch. 

Mit: Barbara Freitag (Sozialwissenschaftlerin), Leonardo Tonus (Lyriker) und Lilli-Hannah Hoepner (Übersetzerin). 
Musik: Caiana Duo (Abdallah Harati, João Araújo)

Durch den zweisprachigen Abend (portugiesisch/deutsch) führt Luísa Costa Hölzl.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der vom Generalkonsul und Schriftsteller <strong>João Almino</strong> begründeten Reihe ‚Große Brasilianische Autoren‘ finden sich Essays namhafter Intellektueller zu Klassikern der brasilianischen Literatur. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Suche nach Geselligkeit bei <strong>Machado de Assis</strong>, der wechselseitigen Inspiration von Malerei und Literatur beim Modernisten-Paar <strong>Tarsila do Amaral</strong> und <strong>Oswald de Andrade</strong>, oder auch mit <strong>Euclides da Cunha</strong>s anhand des Krieges von Canudos entwickelter Soziologie, die die brasilianische Identität im 20. Jahrhundert prägte. Luísa Costa Hölzl führt in die Reihe ein.</p>



<p>Die Sozialwissenschaftlerin <strong>Barbara Freitag</strong> befasst sich in ihrem Beitrag mit den Reisen deutschsprachiger Gelehrter durch das Brasilien des 19. Jahrhunderts. In ihrem vierteiligen Essay folgt sie den Spuren der Amazonasexpeditionen des österreichischen Zoologen <strong>Johann Natterer</strong> und des Mediziners <strong>Georg Heinrich von Langsdorff</strong>, sowie neben <strong>Adelbert von Chamisso</strong>s „Reise um die Welt“ (1836) vor allem den bedeutenden Reisen der beiden bayerischen Naturforscher und Freunde <strong>Johann Baptist von Spix</strong> und <strong>Carl Friedrich Phillipp von Martius</strong>, die nicht zuletzt <strong>Goethe</strong>s Interesse an Brasilien weckten.</p>



<p>Im Anschluss an diesen Spaziergang durch die literarische Vergangenheit Brasiliens stellt der Lyriker <strong>Leonardo Tonus</strong> gemeinsam mit der Übersetzerin <strong>Lilli-Hannah Hoepner</strong> seinen neuesten Gedichtband <em>Aufzeichnungen von hoher See</em> vor (Hagebutte Verlag, 2023). Darin ergründet er die Fluchtbewegungen unserer Zeit und die Migrationsgeschichte der eigenen Familie: Worte als Orientierungspunkte auf einer inneren Sternenkarte, Gedichte als Logbucheinträge auf einem Meer zwischen Gestern und Heute.</p>



<p>Der literarische Spaziergang wird musikalisch von <strong>Caiana Duo</strong> begleitet, die als Initiatoren der Roda de Choro in München bekannt geworden sind.</p>



<p>Durch den zweisprachigen Abend (portugiesisch/deutsch) führt Luísa Costa Hölzl.</p>



<p>Mit: Barbara Freitag (Sozialwissenschaftlerin), Leonardo Tonus (Lyriker) und Lilli-Hannah Hoepner (Übersetzerin).<br>Musik: Caiana Duo (Abdallah Harati, João Araújo)<br>Moderation: Luísa Costa Hölzl</p>
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