Auf verschiedenen strukturellen Bausteinen basierend spielt das multimediale Stück VRUM insbesondere die Interaktionen von Licht, Ton und Bewegung durch. Es ist so offen gestaltet, dass es sich an die Räume, die eingeladenen Künstler und die vorhandenen Begebenheiten anpasst und dies auch zum Thema macht. Das Leben (in) der brasilianischen Stadt São Paulo wird als ein kontinuierlicher, überlebenswichtiger Adaptionsprozess wahrgenommen.
In VRUM vergegenwärtigen sich im Lichtspiel des Tagtool, in den Tonspuren und in den anwesenden Körpern Stichwörter wie Geschwindigkeit, Überinformation und Anspannung. Außer den festen Mitgliedern der Gruppe DMV22 (Achiles Luciano, Gabriel Spinosa, Marina Massoli, Mario Lopes) sind in dieser Version die Tänzerinnen Monica Burity, Isabel Hölzl und Yamila Khodr dabei.