<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Brasilien &#8211; Lusofonia München</title>
	<atom:link href="https://www.lusofonia-muenchen.de/land/brasilien-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.lusofonia-muenchen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Feb 2026 19:14:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.4.7</generator>

<image>
	<url>https://www.lusofonia-muenchen.de/wp-content/uploads/2023/07/cropped-lusofonia-logo-180x180.png</url>
	<title>Brasilien &#8211; Lusofonia München</title>
	<link>https://www.lusofonia-muenchen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>„Wir haben noch viel Vergangenheit vor uns“ – die portugiesischsprachige Welt und ihre Literatur</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/programm/wir-haben-noch-viel-vergangenheit-vor-uns-die-portugiesischsprachige-welt-und-ihre-literatur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 22:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/?post_type=termin&#038;p=2560</guid>

					<description><![CDATA[Welche Bücher auf Portugiesisch schreibender Autorinnen und Autoren sind in letzter Zeit auf Deutsch erschienen? Welche Namen sollten wir neben den bekannteren wie Mia Couto oder Clarice Lispector kennen? Gibt es neue Bewegungen in der lusophonen Sprachkultur? Und wie drückt sich das koloniale Erbe darin aus?

Luísa Costa Hölzl und Wanda Jakob stellen Werke von bekannten wie von neuen Stimmen und die eine oder andere Wiederentdeckung vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bedenken wir, dass weltweit über 240 Millionen Menschen Portugiesisch sprechen, und das in einem guten Dutzend Ländern auf vier Kontinenten, können wir erahnen, wie reich und vielfältig die Literaturen der portugiesischsprachigen Welt sind. Auf Anhieb fallen die Namen bedeutender VertreterInnen wie Fernando Pessoa, Clarice Lispector, José Saramago oder Mia Couto. Aber gibt es nicht noch andere AutorInnen zu entdecken? Welche Bücher auf Portugiesisch schreibender AutorInnen sind zuletzt auf Deutsch erschienen? Und wie drückt sich das koloniale Erbe in den lusophonen Literaturen aus?</p>



<p>Luísa Costa Hölzl und Wanda Jakob stellen ins Deutsche übersetzte Werke von bekannten wie von neuen Stimmen und die eine oder andere Wiederentdeckung vor. Die maßgebliche Rolle der ÜbersetzerInnen als VermittlerInnen und KulturarbeiterInnen leuchten sie dabei ebenso aus wie die Arbeit von Kulturvereinen wie Lusofonia e.V., die sich der Verbreitung der portugiesischsprachigen Kulturen verschrieben haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Festival de Chôro München 2026</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/programm/festival-de-choro-muenchen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 12:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/?post_type=termin&#038;p=2510</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Festival de Chôro 2026 wird München zum fünften Mal zur europäischen Hauptstadt des brasilianischen Musikstils Choro: Im Kulturzentrum LUISE werden Konzerte, Vorträge, Workshops für Jung und Alt* sowie Rodas de Choro und brasilianisches Essen geboten sein.
*Aktive Workshopteilnehmende sollten ein Instrument beherrschen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Choro ist der ältere Bruder des Samba und wird nicht nur in ganz Brasilien gespielt und gefeiert, sondern auch in vielen anderen Teilen der Welt. Er verlangt große Virtuosität an den für ihn typischen Instrumenten und der Perkussion und bringt auf harmonische Weise Laien und professionelle Musiker*innen zusammen.</p>



<p>Mit dem Festival de Chôro 2026 wird München zum fünften Mal zur europäischen Hauptstadt des Choro: Im Kulturzentrum LUISE werden Konzerte, Workshops für Jung und Alt sowie Rodas de Choro (eine Art Choro Jam-Session) und brasilianisches Essen geboten sein.</p>



<p>Diese Musik und Kultur des Choro wollen wir sowohl mit Künstlerinnen und Künstlern aus Brasilien als auch mit hiesigen Choro-Talenten feiern. Kuratoren des Festivals sind Marcio Schuster und Luís Maria Hölzl, beide Künstler, der eine Brasilianer, der andere Deutsch-Portugiese, aus München.</p>



<p><strong>Festival-Kalender</strong><strong></strong></p>



<p>FREITAG, 20. FEBRUAR</p>



<p>14-16:30 Uhr: <strong>Bandão</strong>-Probe<strong> (Choro-Orchester)</strong> mit <strong>Elizabeth Fadel</strong></p>



<p><strong>Elizabeth Fadel</strong>, aus Curitiba, Brasilien, klassische Pianistin, Cembalistin und Komponistin, Multi-Instrumentalistin, Musiktherapeutin, zeichnet sich auch durch ihre Darbietungen von Tango, Rock, brasilianischer und lateinamerikanischer Musik aus. Sie lebt seit einigen Jahren in den Niederlanden, unterrichtet, tourt und nimmt Alben in Europa und Brasilien auf. Mehr Info: <a href="https://elizabethfadel.com/bio-en">https://elizabethfadel.com/bio-en</a></p>



<p>16:30-17:30 Uhr: <strong>Roda de Choro: „Was ist das?“</strong> mit <strong>Flávio Nunes</strong></p>



<p><strong>Flávio Nunes</strong>, aus São Paulo stammender Musiker, vereint an der 7saitigen Gitarre und am Cavaquinho Samba de Raiz, Choro, MPB, Forró, Bossa Nova bis hin zum Blues, Reggae und Jazz Manouche mit virtuoser Präzision und Leidenschaft. Seit mehr als 25 Jahren gibt Flávio seine Erfahrung und Begeisterung an Schüler weiter und begleitet Kinder wie Erwachsene mit individuell gestaltetem Unterricht auf ihrem musikalischen Weg. Mehr Info: <a href="https://de.flavionunes.com/">https://de.flavionunes.com/</a></p>



<p>18 Uhr: <strong>Eröffnungskonzert <em>Casa das Flores</em> </strong>mit <strong>Elizabeth Fadel</strong> und <strong>Floor Polder</strong> gefolgt von einer Roda de Choro</p>



<p>Floor Polder (Flöte) und Elizabeth Fadel (Klavier und Akkordeon) bilden ein Duo, das das Publikum auf eine musikalische Reise mitnimmt, auf der brasilianische Klänge, Jazzimprovisationen und klassische Einflüsse mühelos miteinander verschmelzen. Der Titel ihrer EP, Casa das Flores, bezieht sich auf das Haus in Rotterdam, wo sie zusammenlebten. Dieses Haus, besucht von vielen brasilianischen Musiker*innen und Freund*innen, wurde zum pulsierenden Zentrum zahlreicher Jam-Sessions und musikalischer Begegnungen und inspirierte die zwei Musikerinnen zu ihrem einzigartigen Sound: lebhaft, spontan und voller Leidenschaft.</p>



<p><strong>Floor Polder</strong>, Flötistin und Komponistin, ursprünglich aus Den Haag, verbrachte über fünf Jahre in Brasilien, wo sie eine tiefe Verbindung zur reichen Musikkultur des Landes entwickelte. Sie studierte Flöte in Rotterdam und erlangte einen Abschluss in lateinamerikanischer Musik. Mehr Info: <a href="https://floorpolder.com/">https://floorpolder.com/</a></p>



<p>SAMSTAG, 21. Februar</p>



<p>9-12 Uhr: <strong>Workshops</strong> mit <strong>Flávio Nunes</strong>, 7saitige Gitarre, (Gitarre und Harmonie-Instrumente), <strong>João Araújo</strong>, Pandeiro, (Perkussion und Pandeiro), <strong>Anais Pasanau Miró</strong>, Melodie-Instrumente</p>



<p><strong>João Araújo</strong>, Komponist und Perkussionist, unermüdlicher Botschafter des Choro und des Pandeiro im Besonderen, bildet mit Abdallah Harati das Caiana Duo, Kern der Choro-Musik in München. Neben literarischen Projekten hat er auch ein Lehrbuch über Pandeiro geschrieben. Mehr Info: <a href="https://poetajoao.com/">https://poetajoao.com/</a></p>



<p><strong>Anais Pasanau Miró</strong>, Klarinettistin mit klassischem Hintergrund, als Kammermusikerin schon immer aktiv und offen für verschiedene Projekte, gründete sie das Klarinetten- und Streichquartett Vilart Ensemble in Spanien und das brasilianische Musiktrio Mondo Chôro in Deutschland. Sie lebt seit 2018 in Köln, konzertiert regelmäßig mit ihren eigenen Projekten sowie mit der Klassischen Philharmonie Bonn und dem Folkwang Kammerorchester. Mehr Info: <a href="https://anaispasanaumiro.de/">https://anaispasanaumiro.de/</a></p>



<p>13:30-15:30 Uhr: <strong>Bandão</strong>-Probe</p>



<p>15:30-17 Uhr: <strong>Workshop</strong> zu Improvisation / Komposition mit <strong>Floor Polder</strong></p>



<p>17 Uhr: <strong>Konzert</strong> mit dem Duo <strong>Batucalina</strong></p>



<p>„Batucalina“ setzt sich aus dem portugiesischen Verb „batucar“, das so viel wie „trommeln“ bedeutet, und aus den letzten beiden Silben von Violine – im Femininum – zusammen. Durch die exotische Kombination aus Violine und Percussion entsteht ein einzigartiges Klangerlebnis, reich an Farben und Rhythmen.</p>



<p><strong>Priscila Baggio Simeoni</strong> (Violine)<br><strong>Cris Gavazzoni</strong> (Percussion)</p>



<p>Mehr Info: <a href="https://www.batucalina.de/">https://www.batucalina.de/</a></p>



<p>19 Uhr: <strong>Konzert</strong> mit <strong>Mondo Chôro</strong></p>



<p>Das Quartett Mondo Chôro,bestehend aus dem deutschen Carl Zinsius, Percussion, der Spanierin Anais Pasanau Miró an der Klarinette, und den Brasilianern Flávio Nunes an der 7saitigen Gitarre&nbsp;und Henrique Gomide am Klavier, interpretiert mit seinen Hintergründen aus Jazz, klassischer Musik und zeitgenössische Choros auf eigene und frische Art und schafft eine einzigartige Interaktion und Kommunikation mit dem Publikum. Mondo Chôro erhielt im Frühjahr 2025 den Jazz Slam Preis Philharmonie Essen.</p>



<p><strong>Anais Pasanau Miró</strong> (Klarinette)<br><strong>Henrique Gomide</strong> (Klavier)<br><strong>Flávio Nunes</strong> (Gitarre)<br><strong>Carl Zinsius</strong> (Percussion)</p>



<p>Mehr Info: <a href="https://mondochoro.de">https://mondochoro.de</a></p>



<p>SONNTAG, 22. Februar</p>



<p>9-10:30 Uhr: <strong>Bandão</strong>-Probe</p>



<p>10:30-12 Uhr: <strong>Workshop</strong> zu Improvisation / Komposition mit <strong>Floor Polder</strong></p>



<p>12 Uhr: <strong>Mittagskonzert</strong> mit <strong>Bavaschôro</strong></p>



<p>Die Band Bavaschôro bringt den Choro auf bayerischen Boden. Knallharte Landungen mit komischen bayerischen Texten und Zitaten, in bekannte brasilianische Choros eingeflochten, führen zusammen mit ihren Choro-untypischen Instrumenten wie Waldhorn, portugiesische Gitarre, Flügelhorn und Tuba zum typischen Klang dieser Band.</p>



<p><strong>Henrique de Miranda Rebouças</strong> (7saitige Gitarre)<br><strong>Ludwig Himpsl</strong> (Waldhorn, Tuba, Percussion/Pandeiro)<br><strong>Xaver Himpsl</strong> (Trompete, Flügelhorn)<br><strong>Luís Maria Hölzl</strong> (portugiesische Gitarre, Cavaquinho, Violine)</p>



<p>Mehr Info: <a href="https://bavaschoro.de/">https://bavaschoro.de/</a></p>



<p>13:30 Uhr: <strong>Bandão</strong>-Vorstellung, anschließend <strong>Roda de Choro</strong></p>



<p>Alle Mitmusiker*innen zeigen, was für ein wunderbarer Klang in drei Tagen aus einer großen Gruppe an unterschiedlichen Musiker*innen entsteht: Der Sound des Bandão!</p>



<p>Gefolgt wird die Präsentation von einer weiteren mitreißenden <strong>Roda de Ch</strong><strong>o</strong><strong>ro</strong>.</p>



<p>Dazu gibt es auch brasilianische Spezialitäten, gekocht von <em>P</em><em>retalee e suas del</em><em>í</em><em>cias</em>.</p>



<p>17 Uhr: <strong>Abschlusskonzert</strong> mit dem Chor <strong>Cantares</strong></p>



<p>Cantares ist ein bunt gemischter Chor aus vielen Menschen, die die brasilianische Musik lieben und vom Klang der portugiesischen Sprache begeistert sind. Unter der Leitung von Lilian Zamorano interpretiert der Chor vor allem das Repertoire der Música Popular Brasileira (MPB). Von Samba über Bossa Nova bis Forró werden besondere Arrangements mit raffinierten Harmonien und Rhythmen umgesetzt. Dabei nutzt der Chor neben seinem A-Capella-Gesang auch Body Percussion und begleitende Musiker. Im Mai 2025 feierte Cantares sein 30jähriges Bestehen mit einem großen Konzert im Gasteig HP8.</p>



<p>Mehr Info: <a href="https://cantares.de/">https://cantares.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lyrik von Ana Luísa Amaral und Adília Lopes – ein Abend mit Eduardo Sterzi, Odile Kennel und Michael Kegler</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/programm/lyrik-von-ana-luisa-amaral-und-adilia-lopes-ein-abend-mit-eduardo-sterzi-odile-kennel-und-michael-kegler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/?post_type=termin&#038;p=2505</guid>

					<description><![CDATA[Die portugiesischen Dichterinnen Ana Luísa Amaral und Adília Lopes sind viel zu früh verstorben, ihre Gedichte hierzulande noch ein Geheimtipp. Beide arbeiteten sie nah an der Alltagssprache, mit einer Einfachheit, die zugleich gefährlich und trügerisch ist. 

Lusofonia freut sich, Amaral und Lopes nun im Rahmen des Deutschen Lusitanistentags gemeinsam mit den beiden Übersetzer*innen Odile Kennel und Michael Kegler sowie dem brasilianischen Dichter und Literaturwissenschaftler Eduardo Sterzi im Lyrik Kabinett vorzustellen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Ich hätte gern ein Gedicht, das schwer atmet, // hemmungslos.“ </em>(Ana Luísa Amaral)</p>



<p><em>„Die Dichterin ist die Putzkraft // sie räumt das Gedicht auf // wie sie das Haus aufräumt“ </em>(Adília Lopes)</p>



<p>Die lyrischen Stimmen der beiden portugiesischen Dichterinnen <strong>Ana Luísa Amaral</strong> (1956-2022) und <strong>Adília Lopes</strong> (1960-2024) sollen an diesem Abend hörbar und lebendig werden: Ihre Übersetzer*innen, <strong>Odile Kennel</strong> und <strong>Michael Kegler</strong>, lesen aus ihren Gedichten und sprechen mit dem brasilianischen Dichter und Literaturwissenschaftler <strong>Eduardo Sterzi</strong>.</p>



<p>Das Gesamtwerk von Ana Luísa Amaral kam einige Monate vor ihrem Tod im Jahr 2022 unter dem Titel „O olhar diagonal das coisas“ (Die schräge Sicht der Dinge) heraus. Adília Lopes versammelte 2024 unter dem Titel „Dobra“ (Falte) ihre Gedichte von 1983 bis 2023. Beide Werke erschienen im renommierten Verlag Assírio&amp;Alvim.</p>



<p>Die Poetinnen gehören nicht nur derselben Generation an, gemeinsam ist ihnen auch eine kritische Haltung gegenüber der männlich dominierten Kultur, die Auseinandersetzung mit literarischen und künstlerischen Traditionen und eine beinahe fröhliche Hinwendung zu den alltäglichen Dingen, welche zwischen bittersüß und bitterböse schwanken kann.</p>



<p>Lesung und Gespräch werden von <strong>Luísa Costa</strong> <strong>Hölzl</strong> eingeführt und moderiert.</p>



<p><strong>Ana Luísa Amaral</strong>, geboren 1956 in Lissabon, wuchs in Porto auf, wo sie lebte und an der Universität eine Professur für englische und amerikanische Literatur innehatte. Sie war Pionierin für Geschlechterstudien, veröffentlichte viele Gedichtbände und Kinderbücher und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Auf Deutsch erschienen neben einzelnen Gedichten der Lyrikband „Was ist ein Name” (Hanser Edition Lyrik Kabinett, 2021), übersetzt von Michael Kegler und Piero Salabè. Ana Luísa Amaral starb 2022 in Porto.</p>



<p><strong>Adília Lopes</strong>&nbsp;(Pseudonym für Maria José da Silva Viana Fidalgo de Oliveira) wurde 1960 in Lissabon geboren und starb dort am 30. Dezember 2024. Sie studierte portugiesische und französische Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität in Lissabon und debütierte 1985 mit ihrem ersten Gedichtband, dem zu Lebzeiten rund 40 weitere Publikationen folgten.&nbsp;Auf Deutsch erschien 2001 eine Auswahl unter dem Titel „Klub der toten Dichterin“. Einige ihrer Gedichte wurden von Odile Kennel ins Deutsche übertragen.</p>



<p><strong>Odile Kennel</strong>, deutsch-französische Lyrikerin und Übersetzerin, schreibt auf Deutsch und Französisch und lädt gerne weitere Sprachen in ihr Schreiben ein. Sie übersetzt zeitgenössische Lyrik aus dem Französischen, Portugiesischen, Spanischen und Englischen ins Deutsche. 2022 wurde sie für ihre Lyrikübersetzungen mit dem Paul-Scheerbart-Preis ausgezeichnet. Ihr Gedichtband <em>irgendetwas dazwischen</em>&nbsp;(Verlagshaus Berlin 2023) erhielt den Dörlemann-Preis der Hotlist der Unabhängigen Verlage.</p>



<p><strong>Michael Kegler </strong>wurde 1967 in Gießen geboren und hat einen Teil seiner Kindheit in Liberia und Brasilien verbracht. Er arbeitete als Buchhändler und Journalist und übersetzt seit Ende der Neunzigerjahre aus dem Portugiesischen. 2014 erhielt er den Straelener Übersetzerpreis und 2016, gemeinsam mit dem von ihm übersetzten brasilianischen Autor Luiz Ruffato, den Hermann Hesse-Preis der Stadt Calw.&nbsp;</p>



<p><strong>Eduardo Sterzi</strong>, geb. 1973 in Porto Alegre, Brasilien, ist Dichter, Journalist und Professor für Literaturtheorie an der Universidade Estadual de Campinas. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. die literaturwissenschaftlichen Werke <em>Por que ler Dante</em> (2008) und <em>A prova dos nove: alguma poesia moderna e a tarefa da alegria </em>(2008), sowie die Lyrikbände <em>Prosa</em> (2001), <em>Aleijão</em> (2009), <em>Cavalo sopa martelo </em>(2011), und <em>Maus poemas </em>(2016).</p>



<p><strong>Luísa Costa Hölzl</strong>, geboren 1956 in Lissabon, lebt in München, wo sie sich für die Förderung der lusophonen Kulturen und Literaturen engagiert. Herausgeberin von literarischen Anthologien, Publizistin und Portugiesisch-Dozentin (LMU, MVHS).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bavaschôro feat. Dandara Modesto – Brasilianische Choros treffen auf bayerische Klänge</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/programm/bavaschoro-feat-dandara-modesto-brasilianische-choros-treffen-auf-bayerische-klaenge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/?post_type=termin&#038;p=2489</guid>

					<description><![CDATA[Bavaschôro aus München bringen brasilianische und bayerische Musik zusammen. Die vier Multi-Instrumentalisten aus Brasilien, Portugal und Bayern spielen Choro, aufgepeppt mit bayerischer Volksmusik, für den Choro untypischen Instrumenten und neuen Arrangements. Ihr außergewöhnlicher Sound trifft an diesem Abend auf die einzigartige Stimme und strahlende Präsenz der Sängerin, Performerin und Musikproduzentin Dandara Modesto, die für eine zeitgenössische brasilianische Musik in der Tradition afro-brasilianischer Rhythmen steht. 

Eine faszinierende musikalische Fusion aus brasilianischer Musik, bayerischem Charme und betörender Stimme!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Bavaschôro</strong> bringen brasilianische und bayerische Musik zusammen. Die vier talentierten Multi-Instrumentalisten aus München kommen aus unterschiedlichen musikalischen Genres und Traditionen und spielen gemeinsam den Choro, brasilianische Barmusik und Fusion afrikanischer Rhythmen mit Polkas. Bavaschôro trägt diese Melange charmant und mit Leichtigkeit zurück nach Europa, aufgepeppt mit bayerischer Volksmusik, Choro-untypischen Instrumenten wie Waldhorn, portugiesische Gitarre oder Tuba und neuen Arrangements.</p>



<p>Der außergewöhnliche Sound der Band trifft an diesem Abend auf die einzigartige Stimme und strahlende Präsenz von <strong>Dandara Modesto</strong>. Die Sängerin, Performerin und Musikproduzentin steht für eine zeitgenössische brasilianische Musik, die in der Tradition afro-brasilianischer Rhythmen wurzelt, und hat im Lauf ihrer Karriere an vielen interdisziplinären Projekten in Brasilien und Europa mitgewirkt. Auf ihrem Album „Estrangeira“ (2022) singt sie vom weiblichen Körper in Bewegung, von Migration, der Kraft des Andersseins und den Ahnen. Ihre jüngste Veröffentlichung ist die EP „Trinka“ (2024). Die Künstlerin aus São Paulo lebt in Zürich.</p>



<p>Mit:<br>Dandara Modesto (Gesang)<br>Ludwig Himpsl (Perkussion/Pandeiro, Waldhorn, Tuba)<br>Xaver Himpsl (Flügelhorn, Trompete, Piccolo-Trompete)<br>Luís Maria Hölzl (Geige, portugiesische Gitarre, Cavaquinho)<br>Henrique de Miranda Rebouças (7-saitige Gitarre)</p>



<p>Mehr von Dandara Modesto<br>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/dandaramodesto/">https://www.instagram.com/dandaramodesto/</a><br>Trinka auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/trinkamusic/?hl=de">https://www.instagram.com/trinkamusic/?hl=de</a><br>Videos: <a href="https://www.youtube.com/c/DandaraModesto">https://www.youtube.com/c/DandaraModesto</a></p>



<p>Mehr von Bavaschôro<br>Website: <a href="http://www.bavaschoro.de">www.bavaschoro.de</a><br>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/bavaschoro">https://www.facebook.com/bavaschoro</a><br>Videos: <a href="https://www.youtube.com/channel/UCrKqEbKf1NfQiLC-Y_x9EtQ">https://www.youtube.com/channel/UCrKqEbKf1NfQiLC-Y_x9EtQ</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bia Ferreira</title>
		<link>https://www.lusofonia-muenchen.de/programm/bia-ferreira/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wanda Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lusofonia-muenchen.de/?post_type=termin&#038;p=2492</guid>

					<description><![CDATA[Bia Ferreira ist eine der Offenbarungen der zeitgenössischen brasilianischen Musik. Sie verbindet Soul, R&#038;B, Reggae und Rap mit brasilianischer Musik wie Samba und Repente. Ihre portugiesischen, queer-feministischen Texte sprechen von Themen wie LGBTQPIA+-Rechten und Unterstützung als Überlebensstrategie. Ein Konzert mit kraftvollem Sound, einer facettenreichen Stimme und einem starken politischen Plädoyer gegen Rassismus, Homophobie und andere Diskriminierungen!
Eröffnungsact Kokonelle, Waseem, Taiga Trece &#038; Malcom R: 
Urbane Musik aus München, globale Musik und Empowerment: Peace, Love &#038; Unity]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Sängerin, Songwriterin und Aktivistin <strong>Bia Ferreira</strong> ist eine der Offenbarungen der zeitgenössischen brasilianischen Musik. Sie wurde 1993 in Minas Gerais geboren und wuchs in Alagoas, Sergipe, auf. Als Tochter einer traditionell evangelikalen Familie machte sie ihre ersten musikalischen Erfahrungen in der Kirche, und seit sie 15 ist, macht sie Musik.</p>



<p>In ihren scharfen, queer-feministischen Texten bezieht sie Stellung gegen rassistische Vorurteile, ihre Musik nennt sie MMP: Música de Mulher Preta (Musik Schwarzer Frauen). So nutzt Bia Ferreira ihre Kunst, um über strukturellen Rassismus aufzuklären und das Bewusstsein für Diskriminierung gegen die LGBTQIA+-Bewegung und alle anderen Arten von Diskriminierung zu schärfen.</p>



<p>In ihrer Musik verbindet die Multiinstrumentalistin afrodiasporische Rhythmen wie Soul, Rhythm &amp; Blues, Reggae und Rap mit brasilianischer Musik wie Samba und Repente. Im Jahr 2018 tourte sie zum ersten Mal durch Europa. Nach mehreren erfolgreichen Singles veröffentlichte sie 2019 ihr Debütalbum <em>Igreja LisbeterianaI</em>, gefolgt von <em>Faminta</em> im Jahr 2022.</p>



<p>Die Konzerte mit ihrem Trio sind bekannt für ihre große Intensität, die Einbeziehung des Publikums und ihre emotionale Wirkung. Bia Ferreira hinterlässt bleibende Eindrücke, wo immer sie auftritt, mit einem kraftvollen Sound, facettenreicher Stimme und starkem politischen Plädoyer: Nein zu jeder Form von Diskriminierung und Ja zur Liebe!</p>



<p><br><strong>Eröffnungsact Kokonelle, Waseem, Taiga Trece &amp; Malcom R:</strong><br>Urbane Musik aus München mit der Sängerin und MC Kokonelle (Kongo), die Rap, RnB, Afro und Soul mit reflektierten Reimen mixt, sowie mit den HipHop-Künstler*innen Waseem, Taiga Trece, und Malcolm R, deren Wurzeln in Ägypten, Mexiko und in Chile liegen. Globale Musik &amp; Empowerment treffen auf verschiedene Geschichten, Perspektiven und Sprachen – gemeinsam engagiert sich das Quartett für Peace, Love &amp; Unity.“</p>



<p>Mehr:<br>Bia Ferreira auf <a href="https://www.instagram.com/ferreirabiaoficial/?hl=de">Instagram</a><br>Bia Ferreira auf <a href="https://www.youtube.com/channel/UC1NOrgdZHbGGzkecdUM4zGg">Youtube</a></p>



<p>Kokonelle auf <a href="https://www.instagram.com/kokonelle/?hl=de">Instagram</a><br>Kokonelle auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ofYyCINeW6c&amp;list=RDofYyCINeW6c&amp;start_radio=1">Youtube</a><br>Waseem auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jcSbd4giI74">Youtube</a><br>Taiga Trece auf <a href="https://www.youtube.com/channel/UCK8zhdalJz4LBNCmItazlbQ">Youtube</a><br>Malcolm R (und Waseem) auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vY40D5PTuC0&amp;list=RDvY40D5PTuC0&amp;start_radio=1">Youtube</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
