Programm

Miroca Paris – Rhythmus aus den Kapverden – verschoben!

Neuer Termin: Freitag, 31.03.2023, 20:30 Uhr

Der “Island Rhythm Innovator” von den Kapverden, Miroca Paris, ist schon lange als Sideman großer Bühnenpersönlichkeiten der Welt unterwegs. Sein virtuoses Percussion-Spiel und seine samtig-raue Stimme begleiteten viele Jahre lang die Musik-Legende Cesária Évora; außerdem tourte er mit Madonna und nahm ein Grammy-prämiertes Album auf.

Mit seiner Solokarriere steht der Multiinstrumentalist Miroca Paris von den Kapverden endlich im Zentrum der Bühne und zeigt, dass er zu den stärksten Interpreten der lusofonen Musikwelt gehört. Als Sideman berühmter Bühnenpersönlichkeiten trat der Sänger, Perkussionist und Gitarrist u.a. über viele Jahre mit der Musiklegende Cesária Évora auf und tourte mit Madonna. Mit seiner eigenen Musik bespielt er mittlerweile ebenfalls Bühnen auf vier Kontinenten. Basierend auf seinem umfassenden rhythmischen Wissen entwickelte Miroca Paris eine einzigartige Gitarrenspieltechnik: vorwärts treibend, verspielt, überraschend und frisch – angereichert mit der berühmten Sehnsuchtsmusik seiner Heimat.

Seine raue Stimme in Kombination mit traumwandlerischer Trompete, rhythmisch-kreolischem Bass und Schlagzeug, sowie zwei Gitarren und seiner sagenhaften Perkussion ergeben ein einzigartiges Konzerterlebnis, das mitreißt und von den kapverdischen Vulkaninseln mit ihrer kreolisch-portugiesisch-afrikanischen Kultur träumen lässt.

“A Sensation” – Afropop Worldwide

“Wir haben uns wieder in Rhythmus verliebt!” – El País

„Ein Meister präziser, mitreißender Grooves.“ – WOXX Magazine

“Ein Mann mit vielen Talenten, Singer-Songwriter, begnadeter Gitarrist und Perkussionist.”  – PRI the World

Miroca Paris wurde in eine legendäre Musikerfamilie der Kapverden hineingeboren. Mit nur 7 Jahren begann er Schlagzeug zu spielen. Von da an war klar, dass die Musik treibende Kraft ist in seinem Leben. Bereits mit 19 Jahren begleitete er die weltberühmte kapverdische Künstlerin Cesária Évora auf die Bühnen der gesamten Welt und blieb bei ihr bis zum Schluss. Miroca Paris‘ langjährige Musikkarriere ist geprägt von der Begleitung namhafter Künstler, u.a. Sara Tavares, Angélique Kidjo, Bonga, Mariza, Tito Paris und Madonna. Der Sänger, Perkussionist und Gitarrist gehört zu der neuen Generation kapverdischer Künstler, die in Portugal ihre zweite Heimat gefunden haben.

Mehr Informationen hier: https://globalgrooves.de/miroca-paris.html

Videos:

Miroca Paris Live in Berlin – Wassermusik Black Atlantic Festival

NEUER Ort:
Muffatwerk, Ampere
Zellstr. 7
81667 München

Einlass: 19:30 Uhr/ Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: VVK 24 € zzgl. VVK-Gebühren / Abendkasse 29
Im Anschluss Creole, Latin, Afro-Party mit DJ (im Ticketpreis enthalten).
Tickets
gibt es hier

Präsentiert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Global Grooves München, Lusofonia e.V.

Ausstellung: Over (the) Mine

Vernissage: Samstag, 25.06.2022, 12:28 Uhr bis 20:00 Uhr

In einer Mischung aus Gedenken und Manifest lädt die Ausstellung „Over (The) Mine“ von Isadora Canela, Lis Haddad und Thaís Machado aus Brasilien die Öffentlichkeit ein, über die dunklen Seiten des Bergbaus nachzudenken und von dort aus die „Karten der Zerstörung“ neu zu ordnen und neue Perspektiven zu eröffnen.

Im Englischen kann das Wort „mine“ sowohl als Ort der Mineralgewinnung als auch als Possessivpronomen übersetzt werden. Als ausgebeutetes Territorium und auch als Materialisierung des Selbst ist „Mine“ das Zentrum einer kapitalistischen Struktur und ihrer Muster.

In einer Mischung aus Hommage und Manifest lädt die Ausstellung Over (The) Mine das Publikum ein, über die dunklen Abgründe des Bergbaus nachzudenken und von dort aus die Karten der Zerstörung neu zu zeichnen, um Räume für andere Realitäten zu öffnen.

Lasst die Minen enden, nicht die Leben. Möge sich die egoistische Vorstellung von dem, was „mein“ ist, ändern. Dass die Zukunft von gestern die schmerzhaften Landschaften überwinden kann.

Die speziell für München entwickelten Werke werden in der Stadt, in der der Prozess um eines der schwersten Menschen- und Umweltverbrechen der jüngeren Geschichte stattfindet, der Öffentlichkeit vorgestellt: 2019 brach in der brasilianischen Stadt Brumadinho ein Erzdamm und tötete 272 Menschen sowie über viele Kilometer hinweg Tier- und Pflanzenbestände. Das Unternehmen, das die Sicherheit des Staudamms garantierte, hat seinen Sitz in München. Es bestreitet vor Gericht seine Verantwortung.

Außerdem investieren große deutsche Banken derzeit in Bergbauunternehmen, die direkt in Umwelt- und Menschenrechtskonflikte in Brasilien verwickelt sind. In diesem Zusammenhang ist die Ausstellung auch eine Warnung und ein Aufruf zum Handeln, denn trotz der physischen und symbolischen Entfernungen wirken sich die von den europäischen Ländern getroffenen Entscheidungen unmittelbar auf andere Territorien aus.

Die Künstlerinnen:

Isadora Canela ist eine international bekannte brasilianische Filmemacherin und bildende Künstlerin. Nach ihrem Abschluss an der Universität von Viçosa/Brasilien und einer Spezialisierung an der University of the Arts London (UAL) gewann sie den Expocom Award auf dem größten nationalen Medienkongress in Brasilien für ihren fotografischen Essay Vitrine über Gewalt gegen Frauen. Vor Kurzem hat sie den Kurzfilm Linhas Tênues über Sklavenarbeit in der Modeindustrie veröffentlicht, der auf Festivals in der ganzen Welt gezeigt wird. Derzeit arbeitet sie an dem Spielfilm In the Shadow of the Sun über das astronomische Wissen der Ureinwohner. Thema ihrer Arbeiten ist immer auch die Kunst als Mittel zur Veränderung sozialer, ökologischer und politischer Strukturen.

Zusammen mit den anderen aktuellen Gastkünstlerinnen im Ebenböckhaus forscht und arbeitet sie zum Thema Ausbeutung der Minen und ihrer Arbeiter*innen im Bundesstaat Minas Gerais und die Auswirkungen auf Land, Gesellschaft und Demokratie in Brasilien. Nach Jahren des Sammelns von Material lassen die drei nun, diese Arbeit in Form einer künstlerisch-sensorischen Installation Gestalt werden.

Lis Haddad, geboren 1981 in Belo Horizonte/Brasilien, ist bildende Künstlerin und Schmuckdesignerin. Seit 2017 lebt sie zwischen Brasilien und Asien. Sie untersucht, wie Kunsthandwerk und Körperschmuck zu Werkzeugen für die Dekolonialisierung von Design und Ästhetik werden können. Besonders hervorzuheben unter ihren zahlreichen Arbeiten ist die Koordinierung der Abteilung für Schmuck- und Stiftungsdesign des Arch College of Design and Business, Jaipur/Indien (2017-2018), die Entwicklung und das Mentoring des Labors für kreative Prozesse ‚The Expanded Jewelry‘ (2015-2018) und die künstlerische Leitung des Dokumentarfilms Concrete Dreams: Skating Niemeyer. Sie ist Teil des Künstler*innenkollektivs MI(EA)NING.

Thais Paiva, drittes Mitglied des Künstlerinnenkollektivs M(EA)NING, lebt derzeit in Berlin und ist Fotografin und Architektin. Ihre Arbeit beruht auf umfangreichen Forschungen zwischen Asien und Ozeanien in Verbindung mit städtebaulichen Philosophien, um die Kunst und die Architektur als Werkzeug für soziale Inklusion nutzen zu können. Ihre Video- und Fotoarbeiten wie die Fotoessays Artisan Tofu Supporting Generations oder Lost Children in a Labyrinth of Slave Labour sollen Diskussionen auslösen über Wachstum und Verantwortung, mit der Hoffnung auf Reformen, die soziale Ungleichheiten verringern.

Vernissage: Samstag, 25.06.2022, 12:28 Uhr bis 20:00 Uhr

Vortrag und Diskussionsrunde mit Vertretern der Großkanzlei PGMBM (welche die Opferseite des Minenunglücks 2019 in Brumadinho vertritt) ab 15:30 Uhr.

Ausstellung: Sonntag, 26.06.2022, 12:28 Uhr bis 20:00 Uhr
Montag, 27.06.2022, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Ebenböckhaus
Ebenböckstraße 11
81241 München-Pasing

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste München

ALINE FRAZÃO & BAND – UMA Tournee – verschoben auf 2023

Donnerstag, 27. April 2023, 20 Uhr

Auf ihrem neuen Album präsentiert Aline Frazão ihre Leidenschaft für Rhythmen afrikanischer Herkunft, interpretiert und dekonstruiert sie, erfindet sie neu. UMA MÚSICA ANGOLANA ist ein klangvolles Universum voller Jazz-Mischungen und Improvisationen, getanzt zu einem Beat, der aus dem Inneren des Körpers kommt, aus dem Inneren der Gefühle. Weil es mehr denn je notwendig ist, sich wieder zu verbinden.

Das neue Album der angolanischen Singer-Songwriterin Aline Frazão ist das Ergebnis mehrerer Wiedervereinigungen: die Wiedervereinigung mit ihrer Band; die Wiedervereinigung mit einer Sammlung von Rhythmen, die von angolanischer Massemba bis zum kapverdischen Batuku reichen, über Maracatu und Afoxé aus Brasilien; die Wiedervereinigung mit dem Songwriting und mit der nie endenden Suche nach einer Stimme, die sich durch Worte, durch Gesang, aber auch innerhalb der musikalischen Produktion als Ganzes ausdrückt.

Aline Frazão, eine der wichtigsten und internationalsten Stimmen der neuen Generation angolanischer Künstler, wuchs in Angolas Hauptstadt Luanda auf, kam mit achtzehn zum Studium nach Lissabon, lebte danach lange Zeit in Spanien und ist inzwischen wieder nach Luanda zurückgekehrt. Sie ist Sängerin, Autorin, Songwriterin und Musikproduzentin und hat vier Alben veröffentlicht: „Clave Bantu“ (2011), „Movimento“ (2013), „Insular“ (2015) und „Dentro da Chuva“ (2018). Neben ihrer bereits umfangreichen musikalischen Arbeit schreibt sie Kolumnen, Essays und Kurzgeschichten.

Mit:
Aline Frazão (guitar, vocals)
Mayo (bass and backing vocals)
Marcelo Araújo (drums and backing vocals)
Diogo Duque (trumpet and backing vocals)

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK € 22 / AK € 26 /

Muffatwerk, Ampere
Zellstr. 7
81667 München

www.muffatwerk.de

Präsentiert von Rausgegangen und Lusofonia e.V.

Museen und Sammlungen online

Wir laden dazu ein, vom Sofa aus Blicke in diverse Ausstellungen und Sammlungen der lusofonen Welt zu werfen.

Wir laden dazu ein, vom Sofa aus Blicke in diverse Ausstellungen und Sammlungen der lusofonen Welt zu werfen. Hier einige Links zu Museen, die virtuelle Besuche/Führungen anbieten, mal sind es nur Fotos, mal Panorama-Spaziergänge, meistens auf Portugiesisch, einige auf Englisch. Klicken Sie sich durch die Webseiten, es gibt schöne Überraschungen.

PINACOTECA DE SÃO PAULO

MUSEU NACIONAL DO RIO DE JANEIRO

MUSEU AFRO-DIGITAL, SALVADOR, BAHIA

MUSEU DE ARTE ANTIGA, LISSABON

MUSEU GULBENKIAN, LISSABON

PARK DES GULBENKIAN-MUSEUMS IN LISSABON
(in Gebärdensprache)

und weitere Angebote in Lissabon

FUNDAÇÃO DE SERRALVES IN PORTO