Bayerisch-brasilianischer Chôro
Luftig-leichte Kleidung, ein federnder Gang, Virtuosität und jede Menge guter Laune: Die fünf Musiker der Münchner Band Bavaschôro wissen, wie man in Brasilien leibt und lebt. An sonnigen Sommertagen verwandeln sie kleine Straßen und Cafés (wie das winzige Café Henry in der Au) in ein Fleckchen Rio de Janeiro, wenn sie ihre Instrumente aus den Koffern holen und brasilianische Chôromusik nach Bayern bringen. Nun stellen sie ihr Debütalbum vor, das 2016 erschienen ist.
Bavaschôro sind fünf Jungs – alle professionelle Musiker – die ausgehend von unterschiedlichen Genres und Musiktraditionen zum Chôro gekommen sind: Der Gitarrist Henrique de Miranda Rebouças und der Saxophonist und Komponist Marcio Schuster sind gebürtige Brasilianer. Die Brüder Ludwig (Percussion, Horn und Tuba) und Xaver Himpsl (Flügelhorn), beide Mitglieder der „Unterbiberger Hofmusik“, erweitern das klassische Chôro-Repertoire um Einflüsse der bayerischen Volksmusik und des Jazz. Gitarrist Luís Maria Hölzl – halb Portugiese, halb Bayer – ergänzt die Gruppe mit portugiesischer Gitarre und Interpretationen aus dem klassischen südamerikanischen Gitarrenrepertoire.
Bavaschôro, das sind fünf junge Musik-Profis aus unterschiedlichen Genres und Musiktraditionen – aus Brasilien, Portugal und von der „Unterbiberger Hofmusik“. Die brasilianische Kaffeehausmusik, eine Fusion europäischer Tanzmusik und afrikanischer Rhythmen, erreicht mit Bavaschôro wieder europäischen Boden – und wird von den Chorões mit bayerischer Volksmusik „gewürzt“.
Os Balangandãs sind ein Trio aus Curitiba, Brasilien, rund um den Komponisten und Musiker Gabriel Schwartz. Unterwegs auf Europatournee (Barcelona-Madrid-Paris-Zürich-Basel-München) spielen sie ihr einziges Deutschlandkonzert im Köşk.
Os Balangandãs und Bavaschôro werden gemeinsam das Kösk rhythmisieren und das Münchener Publikum verzaubern.
Veranstalter: Köşk und die Band Bavaschôro mit freundlicher Unterstützung von Lusofonia e.V.