Freitag, 4. bis Sonntag, 6. April
Fotoausstellung: 3 x Lisboa Impressões – Revolução – Arte no Metrô
Fotografien von Monika Geyer, Hartmut Heller und Lothar Schiffler aus der portugiesischen Hauptstadt. Der Gitarrist Henrique de Miranda Rebouças untermalt die Vernissage mit portugiesischer Musik aus mehreren Jahrhunderten.
Eintritt frei
Vernissage am Freitag ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: Samstag 12 – 15.30 Uhr und Sonntag von 11 – 18 Uhr
Samstag, 5. April
Portugiesisch- Blitzkurs | 16 – 17.30 Uhr
Mit Fernando Pessoa (1888-1935), dem bekanntesten Dichter portugiesischer Sprache des 20. Jahrhunderts, die Kultur und Sprache Portugals entdecken: Spielerisch lesen und besprechen wir Texte im Original. Keine Vorkenntnisse notwendig.
Kursgebühr: 8 €
Anmeldung Tel. 14 33 818 21
Dozentin: Luísa Costa Hölzl
Fado Sul | 20 Uhr
Daniela Bauer, Luís Maria Hölzl und André Herteux haben sich als Fado Sul der faszinierenden Musik des Fado verschrieben. Gemeinsam durchschreiten sie die ganze emotionale Bandbreite des Fado, die sich durchaus nicht auf die sprichwörtliche saudade, die sehnsüchtige Wehmut, beschränkt, sondern von tiefempfundenem Schmerz bis zu ekstatischer Freude reichen kann.
Eintritt 15 € / erm. 13 € (Schüler & Studenten, München Pass)
Anmeldung: Tel. 14 33 818 21 |
Sonntag, 6. April
Poesie-Matinée | 11 – 12 Uhr
Mit Luísa Costa Hölzl und Wanda Jakob
Quando o vento a leva ao baile, baila no baile com o mar … Weht der Wind sie auf zum Tanz, will sie mit den Wellen tanzen ...: ein heiteres Bild von Lissabon, das Gedicht „Maria Lisboa“, gesungen und bekannt auch als Fado. Jahrhundertelang inspirierte die weiße Stadt an der Tejo-Mündung mit ihren verwinkelten Gassen und leuchtenden Plätzen – so nobel wie volksnah – die Dichter. Mal fröhlich, mal melancholisch, mal mit sozialem Impetus, doch beinahe immer sehnsuchtsvoll besingen sie vielstimmig die Stadt. Mit Büchertisch zum Stöbern.
João Ricardo Pedro: Wohin der Wind uns weht
Aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis
(Suhrkamp Verlag, 2014)
Der in Portugal preisgekrönte Debütroman von João Ricardo Pedro vereint Bildungs-, Familien- und Künstlerroman: Die lebendigen, so komischen wie traurigen Erzählfäden erstrecken sich über drei Generationen, vom Dorf im Landesinneren Portugals über die Lissabonner Peripherie, den Norden Angolas bis nach Wien und Buenos Aires.
Wohin der Wind uns weht bietet neben der spannenden, anrührenden und bisweilen grausamen Geschichte aus dem Leben der Familie von Duarte, dem virtuosen Wunderkind am Klavier, seine Jugend am Land, verschwundene Menschen, mysteriöse Bilder und aufgegebene Talente, zudem auf raffinierte Weise ein historisches Panorama der jüngsten portugiesischen Geschichte. Jedes Kapitel funktioniert wie eine eigenständige Erzählung, bis der Leser sie miteinander vernetzt, um das große Ganze entstehen zu lassen.
João Ricardo Pedro, 1973 in der Nähe von Lissabon geboren, arbeitete nach einem Ingenieursstudium einige Jahre in der Telekommunikationsbranche. Im Zuge der Wirtschaftskrise wurde er arbeitslos und erfüllte sich seinen Traum vom Schreiben. Wohin der Wind uns weht ist sein Debüt.
Die Übersetzerin Marianne Gareis übersetzt seit 1989 Literatur aus dem Portugiesischen und Spanischen, u.a. Autoren wie José Saramago, Gonçalo Tavares, Machado de Assis, Andréa del Fuego, Paulo Scott und Sergio Álvarez.
Moderation: Wanda Jakob
Deutsche Stimme: Sebastian Winkler
Künstlerbeitrag: 10€/8€
Buchhandlung und Lesecafé Kunst- und Textwerk, Ligsalzstr. 13
Reservierung: 089 – 44109849
www.kutv.de
Eine Veranstaltung von LUSOFONIA e.V. in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag, Berlin, dem Instituto Camões und dem Kunst- und Textwerk, Buchhandlung und Lesecafé in München Westend.
Ein kleines Land am Rande Europas – eine große Seefahrernation. Portugal stieg im 15. Jahrhundert zur ersten Welt- und Kolonialmacht auf. Noch heute gibt es deshalb über den ganzen Globus verteilt Länder und Regionen, in denen Portugiesisch als Erstsprache bzw. als offizielle Sprache gesprochen wird.
Erleben Sie die „lusophone Welt“ aus unterschiedlichsten Perspektiven und mit allen Sinnen.
Ein Semesterschwerpunkt der VHS Holzkirchen-Otterfing in Kooperation mit LUSOFONIA e.V.
Portugiesisch-brasilianischer Abend / 14.03.
Fado Konzertabend mit Fado Sul / 04.04.
Ausstellung Von der Freude am Leben / ab 14.03.
Passeio guiado pela cidade de Munique / 01.06.
Studienreise nach Lissabon 09. – 12. Oktober
Portugal – kleines Land mit großer Geschichte / 18.02.
Brasilien – der erwachende Riese / 27.03.
Lissabon – die Schöne erwacht / 01.04.
Brasilien – mehr als Samba, Fußball und Rio de Janeiro / 29.04.
Kapverden – Bikeabenteuer zwischen Afrika und Brasilien / 13.05.
Portugals verborgene Schätze / 23.07.
Nachtzug nach Lissabon / 25.02.
Tabu / 20.05.
Capoeirakurse für Kinder & Erwachsene / 26.03. bis 25.06.
Workshop Forró / 04.04.
Samba de Gafiera / 09.05.
Portugiesische Küche / 29.04.
Weinland Portugal / 23.05.
Hellwache Geschichten aus Brasilien / 08.05.
Fernando Pessoa – Dichter, Schriftsteller und Philosoph / 27.05.
Das komplette Programm sowie genaure Informationen zu Eintrittspreisen, Uhrzeit und Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Homepage der VHS.
VHS Holzkirchen, Max-Heimbucher-Straße 1
83607 Holzkirchen
Telefon 08024/ 8024
Mail info.holzkirchen@vhs-bayern.de
www.vhs-holzkirchen-otterfing.info
Veranstaltungen in Kooperation mit LUSOFONIA e.V..
Anlässlich des 125. Geburtstags von Fernando Pessoa (1888 – 1935) ehrten wir den bedeutendsten Dichter Portugals des XX. Jahrhunderts mit einer Hommage. Wir lasen aus seinem Werk. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Gitarristen Luís Maria Hölzl und wir zeigten das Video Paisagem des Künstlers Flavio Alberto Cury, das ein Textfragment aus Pessoas Das Buch der Unruhe visuell umsetzt.
Café Jasmin
Steinheilstr. 20, Ecke Augustenstraße
Tel: 089/ 45 227 406
www.cafe-jasmin.com
Eintritt frei, Reservierung empfohlen
Flavio Alberto Cury ist ein Videokünstler aus São Paulo, Brasilien, zuletzt zu Gast in München bei Plattform 3. Seine Arbeiten und Videoinstallationen betonen die Rolle und Bedeutung der Tonebene und sind oft von literarischen Texten beeinflusst. Er stellte bereits in Paris, Barcelona und Bern aus.
www.flaviocury.net
Luís Maria Hölzl (Diplom und Meisterklasse) hat selbst portugiesische Wurzeln und arbeitete mit Größen der portugiesischen Fado-Szene wie Cristina Branco und Bernardo Couto zusammen. Er ist Mitglied bei Fado Sul und Trio Fado.
Ein Abend mit Portrait&Poesie, Lesung&Gespräch, guitarra&violão.
Freitag, den 29. Juni 2012, 20:00 Uhr, in der Seidlvilla, Nicolaiplatz 1b. Eintritt frei.
Hoch betagt starb im Januar 2012 Curt Meyer-Clason, der Übersetzer zahlreicher Werke aus der lateinamerikanischen bzw. portugiesischsprachigen Literatur, ein unermüdlicher Kulturvermittler und Schriftsteller mit eigenem Prosawerk.
Meyer-Clason, zunächst Handelskaufmann, lebte zwei Jahrzente, vor, während und nach dem 2. Weltkrieg in Brasilien. Existentielle Erfahrungen machten aus ihm einen neuen Menschen, der sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland als großer Vermittler und Übersetzer leidenschaftlich der Literatur widmete. Als Leiter des Goethe-Instituts in Lissabon erlebte er zwischen 1969 und 1976 die Diktatur und auch die Revolution, wovon seine Portugiesischen Tagebücher eindrucksvoll zeugen. Diese Anmerkungen zu einer Umbruchsepoche sind zugleich eine Liebeserklärung an das Land und seine Leute. Und an eine Literatur, die er beim deutschen Publikum durch wahre Pionierarbeit bekannt gemacht hat.
In dieser Hommage hörten wir Gedichte auf Portugiesisch, Spanisch und Deutsch und ließen in einigen Passagen den Homme de Lettres selbst zu Wort kommen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Henrique Rebouças auf der 7-saitigen brasilianischen Gitarre und Luís Maria Hölzl auf der portugiesischen Gitarre mit Chôro und Fado.
Lesung: Philine Meyer-Clason und Luísa Costa Hölzl
Mit freundlicher Unterstützung der Tucholsky Buchhandlung und des A1 Verlags.