Bedenken wir, dass weltweit über 240 Millionen Menschen Portugiesisch sprechen, und das in einem guten Dutzend Ländern auf vier Kontinenten, können wir erahnen, wie reich und vielfältig die Literaturen der portugiesischsprachigen Welt sind. Auf Anhieb fallen die Namen bedeutender VertreterInnen wie Fernando Pessoa, Clarice Lispector, José Saramago oder Mia Couto. Aber gibt es nicht noch andere AutorInnen zu entdecken? Welche Bücher auf Portugiesisch schreibender AutorInnen sind zuletzt auf Deutsch erschienen? Und wie drückt sich das koloniale Erbe in den lusophonen Literaturen aus?
Luísa Costa Hölzl und Wanda Jakob stellen ins Deutsche übersetzte Werke von bekannten wie von neuen Stimmen und die eine oder andere Wiederentdeckung vor. Die maßgebliche Rolle der ÜbersetzerInnen als VermittlerInnen und KulturarbeiterInnen leuchten sie dabei ebenso aus wie die Arbeit von Kulturvereinen wie Lusofonia e.V., die sich der Verbreitung der portugiesischsprachigen Kulturen verschrieben haben.
Ort: Bibliothek des Literaturhauses München
Salvatorplatz 1
80333 München
U4/U5 Odeonsplatz
Eintritt: 12 € / ermäßigt 9 €
Karten gibt es hier
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Münchner Übersetzer-Forum e.V. und der Stiftung Literaturhaus.

