Programm

Junge mosambikanische Literatur im 21. Jahrhundert: Lesung und Gespräch mit der Autorin Virgília Ferrão

Mittwoch, 21. Juni 2023, 19 Uhr

Virgília Ferrão aus Mosambik verbindet in ihren Romanen traditionelle fantastische Elemente mit Elementen der Popkultur. Mit 36 Jahren hat sie bereits vier Romane veröffentlicht. Der Übersetzer Michael Kegler spricht mit ihr über ihre Bücher, die kolonialistische Vergangenheit Mosambiks, das Erbe des Bürgerkriegs und die junge Generation Autor*innen im 21. Jahrhundert.

„Das Universum ist voll von Geheimnissen. Solange ich hier bin, ist es ein Privileg, die unendlichen Geschichten zu erforschen, die es uns bietet.“ Virgília Ferrão

Virgília Ferrão ist erst die dritte Frau in Mosambik seit der Unabhängigkeit, die Romane veröffentlicht. Gemeinsam mit weiteren mosambikanischen Autorinnen betreibt sie einen Blog und hat eine Anthologie fantastischer Geschichten zusammengestellt. Auch in ihren eigenen Büchern, darunter „O Inspector Xindximila“, „Sina de Aruanda“ und „Os Nossos Feitiços“, haben neben Einflüssen aus US-amerikanischer Populärkultur fantastische Elemente ihren Niederschlag gefunden. Außerdem taucht sie ein in die koloniale Vergangenheit ihres Landes, verhandelt das Erbe der Sklaverei und der portugiesischen Herrscherklasse. All das eingebettet in Fragen des Alltags, der Familie, der Liebe und des Aufwachsens im 21. Jahrhundert.

Im Gespräch mit dem Übersetzer Michael Kegler erzählt Virgília Ferrão von der jungen literarischen Szene Mosambiks, ihrem eigenen Werdegang und den Arbeitsbedingungen und organisatorischen Strukturen der jungen Literat*innen Mosambiks. Eine Lesung und die Einbettung ihres Werks in die lusophone Literatur runden den Abend ab.

Virgília Ferrão, geb. 1986 in Maputo, Mosambik, hat in Maputo und Melbourne Jura studiert. Ihr Debütroman “O Romeu é Xingondo e a Julieta Machangane” erschien bereits 2005. Es folgten “O Inspector de Xindzimila” (2016), “A Sina da Aruanda” (2021), für dessen unveröffentlichtes Manuskript sie als erste Frau den Prémio Literário 10 de Novembro erhielt, und “Os Nossos Feitiços” (2022). Außerdem ist sie Gründerin des Blogs Diário de Uma Qawwi und hat die Anthologie “Espíritos Quânticos. Uma Jornada por entre Histórias de África em Ficção Especulativa” herausgegeben. Auf Deutsch erschien bisher eine Glosse in „Lusophone Kolumnen. Zeitgenössische Alltagsbetrachtungen aus portugiesischsprachigen Ländern“ (dtv München 2022, hg. von Luísa Costa Hölzl, übers. von Michael Kegler). Die Autorin arbeitet als Rechtsberaterin für ein internationales Energieunternehmen.

Michael Kegler, geb. 1967 in Gießen, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Liberia und Brasilien. Seit den Neunzigerjahren übersetzt er Literatur aus dem lusophonen Sprachraum. 2014 erhielt er den Straelener Übersetzerpreis und 2016, gemeinsam mit dem von ihm übersetzten Autor Luiz Ruffato, den Hermann Hesse-Preis der Stadt Calw. Er ist ein großer Kenner der lusophonen Literaturen und immer auf dem Laufenden über aktuelle Neuerscheinungen.

Eintritt: 10 € / erm. 8 €
Reservierung möglich unter: info@migration-macht-gesellschaft.de Betreff: Lesung Virgília Ferrão

Ort: EineWeltHaus
Raum 211, 2. Stock
Schwanthalerstr. 80
80336 München

Eine Veranstaltung von Lusofonia e.V. in Kooperation mit Migration macht Gesellschaft e.V. und der freundlichen Unterstützung des Kulturreferats der LH München.

Hier gibt es einen gekürzten Videomitschnitt der Lesung (portugiesischer Programmteil).

Vom fremden Blick auf Brasilien bis zur aktuellen Poesie – ein Spaziergang durch die brasilianische Literatur

Donnerstag, 11. Mai 2023, 18 Uhr

Das Generalkonsulat von Brasilien in München lädt ein zu einem fröhlichen Spaziergang durch die brasilianische Literatur. Mehrere Veröffentlichungen werden an diesem Abend erstmals präsentiert. Sie widmen sich großen Autoren Brasiliens wie Machado de Assis und João Guimarães Rosa, blicken zurück auf die deutschsprachigen Reisenden im Brasilien des 19. Jahrhunderts und entführen uns mit einem großen Sprung ins Heute in die Wortwelt der zeitgenössischen Lyrik von Leonardo Tonus. Caiana Duo begleiten den Abend musikalisch.

Mit: Barbara Freitag (Sozialwissenschaftlerin), Leonardo Tonus (Lyriker) und Lilli-Hannah Hoepner (Übersetzerin).
Musik: Caiana Duo (Abdallah Harati, João Araújo)

Durch den zweisprachigen Abend (portugiesisch/deutsch) führt Luísa Costa Hölzl.

In der vom Generalkonsul und Schriftsteller João Almino begründeten Reihe ‚Große Brasilianische Autoren‘ finden sich Essays namhafter Intellektueller zu Klassikern der brasilianischen Literatur. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Suche nach Geselligkeit bei Machado de Assis, der wechselseitigen Inspiration von Malerei und Literatur beim Modernisten-Paar Tarsila do Amaral und Oswald de Andrade, oder auch mit Euclides da Cunhas anhand des Krieges von Canudos entwickelter Soziologie, die die brasilianische Identität im 20. Jahrhundert prägte. Luísa Costa Hölzl führt in die Reihe ein.

Die Sozialwissenschaftlerin Barbara Freitag befasst sich in ihrem Beitrag mit den Reisen deutschsprachiger Gelehrter durch das Brasilien des 19. Jahrhunderts. In ihrem vierteiligen Essay folgt sie den Spuren der Amazonasexpeditionen des österreichischen Zoologen Johann Natterer und des Mediziners Georg Heinrich von Langsdorff, sowie neben Adelbert von Chamissos „Reise um die Welt“ (1836) vor allem den bedeutenden Reisen der beiden bayerischen Naturforscher und Freunde Johann Baptist von Spix und Carl Friedrich Phillipp von Martius, die nicht zuletzt Goethes Interesse an Brasilien weckten.

Im Anschluss an diesen Spaziergang durch die literarische Vergangenheit Brasiliens stellt der Lyriker Leonardo Tonus gemeinsam mit der Übersetzerin Lilli-Hannah Hoepner seinen neuesten Gedichtband Aufzeichnungen von hoher See vor (Hagebutte Verlag, 2023). Darin ergründet er die Fluchtbewegungen unserer Zeit und die Migrationsgeschichte der eigenen Familie: Worte als Orientierungspunkte auf einer inneren Sternenkarte, Gedichte als Logbucheinträge auf einem Meer zwischen Gestern und Heute.

Der literarische Spaziergang wird musikalisch von Caiana Duo begleitet, die als Initiatoren der Roda de Choro in München bekannt geworden sind.

Durch den zweisprachigen Abend (portugiesisch/deutsch) führt Luísa Costa Hölzl.

Mit: Barbara Freitag (Sozialwissenschaftlerin), Leonardo Tonus (Lyriker) und Lilli-Hannah Hoepner (Übersetzerin).
Musik: Caiana Duo (Abdallah Harati, João Araújo)
Moderation: Luísa Costa Hölzl

Eintritt frei
Anmeldung bis zum 10.5. notwendig über das Brasilianische Generalkonsulat per Email an: cultural.munique(at)itamaraty.gov.br

Ort:
Stadtbibliothek Bogenhausen
Kunstforum Arabellapark
Rosenkavalierplatz 16
81925 München

Eine Veranstaltung vom Generalkonsulat Brasilien in München, der Münchner Stadtbibliothek, dem Hagebutte Verlag und Lusofonia e.V.

ALINE FRAZÃO & BAND – UMA Tournee – Ersatztermin

Donnerstag, 27. April 2023, 20 Uhr

Auf ihrem neuen Album präsentiert Aline Frazão ihre Leidenschaft für Rhythmen afrikanischer Herkunft, interpretiert und dekonstruiert sie, erfindet sie neu. UMA MÚSICA ANGOLANA ist ein klangvolles Universum voller Jazz-Mischungen und Improvisationen, getanzt zu einem Beat, der aus dem Inneren des Körpers kommt, aus dem Inneren der Gefühle. Weil es mehr denn je notwendig ist, sich wieder zu verbinden.

Das neue Album der angolanischen Singer-Songwriterin Aline Frazão ist das Ergebnis mehrerer Wiedervereinigungen: die Wiedervereinigung mit ihrer Band; die Wiedervereinigung mit einer Sammlung von Rhythmen, die von angolanischer Massemba bis zum kapverdischen Batuku reichen, über Maracatu und Afoxé aus Brasilien; die Wiedervereinigung mit dem Songwriting und mit der nie endenden Suche nach einer Stimme, die sich durch Worte, durch Gesang, aber auch innerhalb der musikalischen Produktion als Ganzes ausdrückt.

Aline Frazão, eine der wichtigsten und internationalsten Stimmen der neuen Generation angolanischer Künstler, wuchs in Angolas Hauptstadt Luanda auf, kam mit achtzehn zum Studium nach Lissabon, lebte danach lange Zeit in Spanien und ist inzwischen wieder nach Luanda zurückgekehrt. Sie ist Sängerin, Autorin, Songwriterin und Musikproduzentin und hat vier Alben veröffentlicht: „Clave Bantu“ (2011), „Movimento“ (2013), „Insular“ (2015) und „Dentro da Chuva“ (2018). Neben ihrer bereits umfangreichen musikalischen Arbeit schreibt sie Kolumnen, Essays und Kurzgeschichten.

Mit:

Aline Frazão – Guitars, vocals
Juninho Ibituruna – Drums, percussion
Trigo Santana – Electric bass, backing vocals



Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK € 22 / AK € 26 /

Muffatwerk, Ampere
Zellstr. 7
81667 München
www.muffatwerk.de

Präsentiert von Rausgegangen und Lusofonia e.V.

Miroca Paris – Rhythmus aus den Kapverden – Ersatztermin

Freitag, 31. März 2023, 20:30 Uhr

Der kapverdische Multiinstrumentalist Miroca Paris ist schon lange als Sideman großer Bühnenpersönlichkeiten der Welt unterwegs. Sein virtuoses Percussion-Spiel und seine raue Stimme begleiteten viele Jahre lang die Musik-Legende Cesária Évora; außerdem tourte er mit Madonna und nahm ein Grammy-prämiertes Album auf.

Mit seiner Solokarriere steht der Multiinstrumentalist Miroca Paris von den Kapverden endlich im Zentrum der Bühne und zeigt, dass er zu den stärksten Interpreten der lusofonen Musikwelt gehört. Als Sideman berühmter Bühnenpersönlichkeiten trat der Sänger, Perkussionist und Gitarrist u.a. über viele Jahre mit der Musiklegende Cesária Évora auf und tourte mit Madonna. Mit seiner eigenen Musik bespielt er mittlerweile ebenfalls Bühnen auf vier Kontinenten. Basierend auf seinem umfassenden rhythmischen Wissen entwickelte Miroca Paris eine einzigartige Gitarrenspieltechnik: vorwärts treibend, verspielt, überraschend und frisch.

Seine raue Stimme in Kombination mit Trompete, rhythmisch-kreolischem Bass und Schlagzeug, sowie zwei Gitarren und seiner grandiosen Perkussion ergeben ein einzigartiges Konzerterlebnis, das mitreißt und uns die kreolisch-portugiesisch-afrikanische Kultur der kapverdischen Vulkaninseln live erleben lässt.

“A Sensation” – Afropop Worldwide

“Wir haben uns wieder in Rhythmus verliebt!” – El País

„Ein Meister präziser, mitreißender Grooves.“ – WOXX Magazine

“Ein Mann mit vielen Talenten, Singer-Songwriter, begnadeter Gitarrist und Perkussionist.”  – PRI the World

Miroca Paris wurde in eine legendäre Musikerfamilie der Kapverden hineingeboren. Bereits mit sieben Jahren begann er, Schlagzeug zu spielen. Von da an war klar, dass die Musik treibende Kraft in seinem Leben sein wird. Seit er neunzehn Jahre alt war, begleitete er die weltberühmte kapverdische Künstlerin Cesária Évora zehn Jahre lang auf die Bühnen der gesamten Welt. Miroca Paris‘ langjährige Musikkarriere ist geprägt von der Begleitung weiterer namhafter Künstler, u.a. Sara Tavares, Angélique Kidjo, Bonga, Mariza, seinem Onkel Tito Paris und Madonna. Der Sänger, Perkussionist und Gitarrist gehört zu der neuen Generation kapverdischer Künstler, die in Portugal ihre zweite Heimat gefunden haben.

Mehr Informationen hier: https://globalgrooves.de/miroca-paris.html

Videos:

Miroca Paris Live in Berlin – Wassermusik Black Atlantic Festival

Einlass: 19:30 Uhr/ Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: VVK 24 € zzgl. VVK-Gebühren / Abendkasse 29 €
Im Anschluss Creole-, Latin-, Afro-Party mit DJ Paps & DJ Carlos (im Ticketpreis enthalten).
Tickets
gibt es hier
(Die gekauften Tickets des verschobenen Konzerts vom 25.9.2022 behalten ihre Gültigkeit.)

Ort: Muffatwerk, Ampere
Zellstr. 7
81667 München
www.muffatwerk.de

Präsentiert von Global Grooves Munich, Delicious Tunes und Lusofonia e.V.
Veranstalter: START WITH CULTURE. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der LH München und Muffathalle Betriebs GmbH

Festival de Chôro 2023

Donnerstag, 2. Februar, bis Sonntag, 5. Februar 2023

Choro, der ältere Bruder des Samba, wird überall in Brasilien geliebt und gespielt. Aber auch rund um den Globus spielt und feiert man ihn, und so wird dieser brasilianischen Musikform nun in München bereits zum zweiten Mal ein Festival gewidmet: Konzerte, Gespräche, Workshops, Jam Sessions (Roda de Choro) und brasilianisches Essen, alles rund um den brasilianischen Choro.
Mit dabei: Choro de Rua aus Italien, Bia Stutz (Klarinette, Saxophon) aus Portugal, Matthias Haffner (Percussionist und Pandeiro-Luthier) aus Berlin, sowie Caiana Duo und Bavaschôro aus München.

Alle Veranstaltungen des Festivals:

Donnerstag, 2. Februar 2023, 20 Uhr

Konzert: Caiana Duo und Bia Stutz
Das Caiana Duo besteht aus Abdallah Harati an der siebensaitigen Gitarre und João Araújo am Pandeiro und der Percussion. Die beiden haben sich nicht nur in der brasilianischen Kulturszene einen Namen gemacht, sie sind auch als die Initiatoren der regelmäßigen Roda de Choro in München bekannt. Das Repertoire des Duos besteht hauptsächlich aus Instrumentalmusik wie brasilianischem Jazz, Choro, Walzer und Sambas. Die Kompositionen stammen von beiden selbst und von Autoren wie João Pernambuco, Dilermano Reis, Pixinguinha, Garoto u.a. Das Caiana Duo verbindet in seinen musikalischen Arrangements Spontanität mit Präzision.

Als Gast laden sie die Klarinettistin und Saxophonistin Bia Stutz ein. Seit 2009 spezialisierte sich Bia Stutz auf das brasilianische Repertoire, insbesondere den Choro, und bereiste viele Städte Europas und Nordamerikas in unterschiedlichen Klangformationen. Außerdem wirkte sie als Klarinettendozentin bei Festivals mit dem Schwerpunkt brasilianische Musik mit. 2018 produzierte Bia Stutz während einer Residenz in Deutschland ihre erste Single, „Pro Paulo“. Sie ist Teil der Orquestra Sinfônica de Mulheres do Brasil (Sinfonisches Frauenorchester Brasiliens) und forscht zu Frauen in der Roda de Choro im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Universidade de Aveiro, Portugal.
Tickets

Freitag, 3. Februar 2023, 16 – 18 Uhr

Workshops
Gitarre/Cavaquinho/Bandolim mit Henrique de Miranda Rebouças
Melodieinstrumente mit Bia Stutz
Pandeiro mit Ludwig Himpsl
Tickets

Freitag, 3. Februar 2023, 20 Uhr

Vorab um 19 Uhr: Gespräch mit Bia Stutz zum Thema „Frauen im Choro“
(Eintritt frei/Spende willkommen)

20 Uhr: Konzert: „11th Street“ mit Choro de Rua
Das Duo Choro de Rua besteht aus der italienischen Flötistin Barbara Piperno und dem brasilianischen Siebensaiten-Gitarristen und Mandolinisten Marco Ruviaro. Es formierte sich 2012 aus dem Wunsch heraus, den Choro in Italien und Europa zu verbreiten und allen die Möglichkeit zu geben, diese anspruchsvolle und beglückende Instrumentalmusik zu genießen. Es ist nur folgerichtig, dass Choro de Rua, die unkonventionelle Formen der Musikverbreitung schätzen, mit ihrer Musik auf die Straßen Italiens gehen und dort die Menschen damit ansprechen.

Ihre erste CD, „Aeroplanando“ von 2013, wurde in drei Auflagen herausgebracht, sie spielten das Programm in über dreißig Ländern. Ihre zuletzt erschienene CD, „Santo Bálsamo“ von 2020, wurde ebenso gut angenommen und hat das gleiche Ziel wie die erste Produktion, nämlich ein breites, buntes Publikum zu erreichen. Diesmal mit zeitgenössischen Choros, die zeigen, wie bunt in Klangfarben und Einflüssen diese Musik ist und wie sie sich immer weiterentwickelt.
Mehr zu Choro de Rua auf ihrer Website: http://www.choroderua.com/
Tickets

Samstag, 4. Februar 2023, 10 – 16 Uhr

Workshops und anschließend Probe von Bandão (Bigband mit den Workshopteilnehmer*innen)
Matthias Haffner: Einführung zum Pandeiro-Bau
Gitarre/Cavaquinho/Bandolim mit Marco Ruviaro
Melodieinstrumente mit Barbara Piperno
Pandeiro mit João Araújo
Gemeinsame Probe von Bandão
Tickets

Samstag, 4. Februar 2023, 18 Uhr

Gespräch auf Portugiesisch mit Luciana Rabello live aus Rio de Janeiro (online/hybrid)
(Eintritt frei/Spende willkommen)

Luciana Rabello, geb. 1961 in Petropolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, spielt seit sie vierzehn Jahre ist, Cavaquinho. Seit 1977 ist sie als Musikerin in ganz Brasilien und dem Ausland unterwegs (u.a. mit Baden Powell), gründete das erste Choro-Plattenlabel mit, die Escola Portátil de Música und 2015 die Casa do Choro in Rio de Janeiro. Letztere beherbergt die größte Choro-Sammlung der Welt und wurde geschaffen, um den Choro zu lehren, verbreiten und bewahren. Luciana Rabello hat zwei eigene Alben veröffentlicht, „Luciana Rabello“ (2000) und „Candeia Branca“ (2014).

Samstag, 4. Februar 2023, 20 Uhr

Konzert: Bavaschôro
Bavaschôro hat viel dazu beigetragen, dass der Choro in München in den letzten zehn Jahren immer bekannter wurde. Nach zahlreichen Rodas de Choro im Café Henri in der Au und im Café Jasmin in der Maxvorstadt haben die fünf Jungs mittlerweile viele Konzerte außerhalb Münchens gespielt, besonders auch in Portugal und Brasilien. Ihre bayerischen Einflüsse bereichern und erweitern die brasilianischen Originale. Der Klang von Bavaschôro vereint Jazz, alpenländische Volksmusik und brasilianische Rhythmen. Darüber hinaus hat die Gruppe eigene kammermusikalische Werke im Repertoire, die an europäische Salonmusik erinnern und eine Brücke von Mitteleuropa nach Brasilien schlagen.

Henrique de Miranda Rebouças (Gitarre), Marcio Schuster (Saxophon und Komposition), Ludwig (Percussion, Horn und Tuba) und Xaver Himpsl (Flügelhorn) und Luís Maria Hölzl (Cavaquinho, portugiesische Gitarre)
Mehr auf: https://www.bavaschoro.de/
Tickets

Sonntag, 5. Februar 2023, 12 Uhr

Auftritt Bandão und Roda de Choro
Die Teilnehmer*innen der Workshops spielen mehrere einstudierte choros. Anschließend findet eine brasilianische Jam Session statt, die sogenannte Roda de Choro. Dazu gibt es eine feine Feijoada und kühle Getränke. Ticket gilt für die Mahlzeit. Bitte Vegan oder mit Fleisch angeben (beim Ticketkauf). Es gibt 3 Slots für das Essen:

12:00

12:30

13:00

Hier geht‘s direkt zu allen Tickets.

Ort: Kulturzentrum LUISE
Ruppertstr. 5, 80335 München
www.luise-kultur.de

Eine Veranstaltung kuratiert von Abdallah Harati, João Araújo, Marcio Schuster und Luís Maria Hölzl mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, sowie Lusofonia e.V., DBKV e.V., RuppertBrasil, Rioca, Pura Communications, Supremo Rösterei, MusicalShirts.